2nd ETO - Deaf on Ice

„Deaf on Ice“ und Stadtführung am 30.12.

An diesem Tag stand die Stadtführung auf dem Programm, bei dieser konnten sich aus organisatorischen Gründen nur die Gäste beteiligen, die sich online gemeldet haben.

Der gehörlose Stadtführer und einer der Bosse vom Veranstalter führten 20 Personen von 10 bis kurz nach 15 Uhr trotz niedriger Temperatur, aber bei gutem Wetter durch die Stadt. Die Route begann am Stephansplatz beim Tor des Stephansdoms und verlief innerhalb des 1. Bezirk („Innere Stadt“) nach Norden zur ältesten Kirche Wiens, dann nach Süden zur Hofburg und endete dann beim Burgtheater am Karlsplatz.

Am Abend um 18 Uhr wurde die „Deaf on Ice“ eröffnet: Eislaufen über die Dächer Wiens beim Eislaufsplatz Engelmann. Allerdings sah man nicht viel, da es schon finster war. Jedoch herrschte winterliches Flair mit ordentlicher Kälte und später schneite es auch noch dazu. Das alles auf dem Eis vermittelte ein unvergessliches Gefühl. Die Gäste hatten die Möglichkeit, sich Schlittschuhe auszuborgen. Aufs Eis wagten sich alle - auch solche, die noch nie Eislaufen waren oder dies seit der Kindheit nicht mehr ausübten, bis hin zu den Profis. Beschienen von Flutlicht kreisten die Leuten auf dem Eis, erlaubten sich hie und da Späße bei Wettrennen, Fangen spielen und weiteren vergnüglichen Schabernacks.
Es gab nebenbei auch ein gutes Punschständchen zum Aufwärmen. Zum fortgeschrittenem Abend bekamen die Gäste ihr Abendessen in der warmen Kantine, die übrigens auch länger offen hielt als der Eislaufplatz, der vom Betreiber schon um 21.30 geschlossen wurde.